Kranke nicht alleine lassen

Kranke nicht alleine lassen

Freiwilligenarbeit wird in der Schweiz hochgeschrieben. Fast ein Drittel der Bevölkerung engagiert sich in irgendeiner Form. Dies kommt auch kranken Menschen zugute - sie müssen nicht alleine sein. Es gibt Spitäler, in denen Freiwillige tagsüber, aber auch nachts, kranken Menschen beistehen. Eine schwere Krankheit ist schon belastend genug, doch Einsamkeit kann - vor allem in schlaflosen Nächten – besonders schlimm sein.

gesundheitheute hat solche Freiwilligen begleitet und zeigt, was sie erleben. Was ist besonders wichtig, wie findet man die richtigen Worte, und was kann man tun, wenn man an seine eigenen Grenzen stösst? Dr. Jeanne Fürst spricht darüber mit einer freiwilligen Krisenbegleiterin, mit Silvia Kölliker, Leiterin Freiwilligenarbeit, Spital Zollikerberg, und Thomas Grossenbacher, Leiter ref. Spitalseelsorge, Stadtspital Triemli.
Neues Sprunggelenk – massgeschneidert

Neues Sprunggelenk – massgeschneidert

Das Sprunggelenk ist ein sehr komplexes und auch anfälliges Gelenk. Bei Unfällen können Knochen brechen und Bänder reissen. Es kann auch zu Abnützungserscheinungen und Arthrose kommen. Dr. Jeanne Fürst liess sich alles im Detail zeigen und wollte hautnah erfahren, was Betroffene erleben. In der Merian Iselin-Klinik in Basel begleitete sie einen Patienten während eines operativen Eingriffs, bei dem er ein speziell für ihn massgeschneidertes Sprunggelenk erhielt.

Ausserdem behandelt gesundheitheute ein Thema, das kaum thematisiert wird: Die Langzeitschäden einer Corona-Erkrankung. In den Medien erfährt man drei Dinge: Neue Ansteckungsfälle, Anzahl genesener Menschen sowie die Zahl der Toten. Prof. Isabelle Schmitt-Opitz, Direktorin Thoraxchirurgie Universitätsspital Zürich, informiert darüber, welche teilweise gravierenden Langzeitschäden auftreten können, auf was diese zurückzuführen sind und wie – rückblickend – die getroffenen Massnahmen einzustufen sind.
Neurodermitis, Heilkräfte der Natur und Männer in den Wechseljahren

Neurodermitis, Heilkräfte der Natur und Männer in den Wechseljahren

Die Haut ist bei Neurodermitis trocken, schuppig, gerötet und juckt wegen der Entzündung. Neurodermitis plagt Kinder und Erwachsene. Meistens bedeutet die Krankheit ein Leben langes Leiden. Es gibt zwar unterschiedliche Therapien, doch keine garantiert eine Heilung. Dr. Claudia Lang, Oberärztin Dermatologie am Unispital Zürich, erklärt, wie behandelt wird und was es Neues gibt.
Dr. Jeanne Fürst spricht mit einer Ärztin, die sich für «integrative Medizin» ausspricht. Dr. Jana Siroka arbeitet als Oberärztin im Notfallzentrum der Klinik Hirslanden, aber auch als Fachärztin in der Klinik Arlesheim, wo sie sich mit den verschiedensten Arten von Komplementärmedizin befasst. Was können die Heilkräfte der Natur gegen das Coronavirus beitragen?

Wussten Sie, dass auch Männer in die Wechseljahre kommen? Typische Symptome der sogenannten Andropause sind Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Lustlosigkeit und der Verlust an Muskelmasse. Im Unterschied zu Frauen treten die Wechseljahre des Mannes nicht plötzlich, sondern innerhalb von einigen Jahren auf. Es ist also ein schleichender Prozess, meistens zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr. gesundheitheute hat dazu beim Männerarzt und Autor Dr. Marco Caimi und einem Betroffenen nachgefragt.

In derselben Sendung erfahren Sie schliesslich auch, was gegen Insektenstiche am besten wirkt.
Aneurysma – die Zeitbombe im Kopf

Aneurysma – die Zeitbombe im Kopf

Aneurysma ist eine krankhafte Ausweitung eines Blutgefässes im Gehirn. Davon merkt man meistens nichts. Wenn das Blutgefäss jedoch platzt, kann dies schwerwiegende Folgen haben, zu Hirnschädigungen oder gar zum Tode führen. gesundheitheute war bei einer Aneurysma-Operation am offenen Gehirn dabei und zeigt, wie schnell und präzise der Neurochirurg arbeiten muss, damit es keine Komplikationen oder nachhaltige Schäden gibt.

Dr. Jeanne Fürst spricht im Studio mit dem Neurochirurgen Prof. Dr. Javier Fandino und dem Neuroradiologen Prof. Dr. Luca Remonda, der ihn bei dieser Operation unterstützte. Wie lässt sich ein Aneurysma – eine Arterienerweiterung – feststellen? Was kann man dagegen tun? Welche Alternativen gibt es zur invasiven Hirnchirurgie und wann ist eine Operation unumgänglich?